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der großen Schöpfergottheit
Ātma Bodha

Ātma Bodha

Die Erkenntnis des Selbst

[bodha = Erkenntnis, Erwachen]

1.jpg

68 Verse von Śri Śaṃkarācārya 


1. Ich verfasse dieses ‚Ātma Bodha‘ für die, die sich durch Askeseübungen gereinigt haben, die friedvoll im Herzen sind und ruhig, die frei von Verlangen sind und sich nach Erlösung sehnen. 

2. So wie Feuer die direkte Ursache für das Kochen ist, kann Befreiung nicht ohne Erkenntnis erreicht werden. Verglichen mit allen anderen Disziplinen ist die Erkenntnis des Selbst das einzige direkte Mittel zur Befreiung.

 3. Handlung kann Unwissenheit nicht zerstören, da sie nicht in Konflikt mit Unwissenheit ist oder ihr entgegensteht. Erkenntnis zerstört wahrlich Unwissenheit, so wie Licht tiefe Dunkelheit vertreibt.

 4. Aufgrund von Unwissenheit scheint die Seele begrenzt zu sein. Wenn die Unwissenheit zerstört ist, offenbart sich das Selbst, das aus keinerlei Vielfalt besteht, wahrlich durch sich selbst – wie die Sonne, wenn die Wolken sich verziehen. 

5. Die ständige Praxis von Erkenntnis reinigt die Seele (jīvātmā), die durch Unwissenheit beschmutzt ist und verschwindet dann selbst – so wie das Pulver der Kataka-Nuss nach unten sinkt, nachdem es das schmutzige Wasser gereinigt hat.

 6. Die Welt, welche voll von Anhaftungen, Abneigungen usw. ist, ist wie ein Traum. Er scheint als wirklich, so lange er andauert, aber er erscheint als unwirklich, wenn man wach ist (= wahre Weisheit erwacht). 

7. Die Welt (jagat) erscheint als wirklich (satya), so lange Brahman, das Substrat (die Basis) dieser ganzen Schöpfung, nicht verwirklicht ist. Es ist wie die Illusion von Silber im Perlmutt.

8. Wie Blasen im Wasser so entstehen, bestehen und vergehen die Welten im Höchsten Selbst, welches die materielle Ursache und die Stütze von allem ist. 

9. Die ganze manifestierte Welt der Dinge und Wesen wird durch die Vorstellungskraft auf das Substrat projiziert, welches der ewige, all-durchdringende Viṣṇu ist, dessen Natur sat-cit (allexistent-allwissend) ist – genauso wie verschiedene Schmuckstücke alle aus demselben Gold gemacht sind. 

10. Der alldurchdringende Raum (ākāśa) erscheint differenziert aufgrund seiner Verbindung mit verschiedenen Begrenzungen (upādhi), welche sich voneinander unterscheiden. Der Raum wird eins durch die Zerstörung dieser Begrenzungen. So erscheint auch die allgegenwärtige Wirklichkeit differenziert aufgrund ihrer Verbindung mit verschiedenen Begrenzungen (upādhi) und wird eins durch die Zerstörung dieser Begrenzungen. 

11. Durch seine Verbindung mit verschiedenen Begrenzungen (upādhi) werden solche Vorstellungen wie Kaste, Farbe und Stellung dem Atman zugeschrieben; so wie Geschmack, Farbe etc. dem Wasser zugeschrieben werden. 

12. Der grobstoffliche Körper, durch das Freude und Schmerz erfahren wird, wird für jedes Individuum durch seine eigenen vergangenen Handlungen (saṁcita karma) bestimmt und besteht aus den fünf Elementen, die den Vorgang der „fünffachen Selbstteilung und gegenseitigen Verbindung“ (pañcīkaraṇa) durchlaufen haben. 

13. Die fünf Pranas, die zehn Organe (indriyas), manas und buddhi – alles gebildet aus den fünf feinstofflichen Elementen (tanmātras) vor dem Prozess ihrer fünffachen Teilung und wechselseitigen Verbindung (pañcīkaraṇa) – bilden den feinstofflichen Körper, die Instrumente der Erfahrung (für das Individuum). 

14. Unwissenheit, die unbeschreiblich und anfangslos ist, ist der Kausalkörper. Erkenne klar, dass der Atman von diesen drei begrenzenden Körpern (upādhis) verschieden ist.

 15. Durch seine Identifikation mit den fünf Hüllen scheint der makellose Atman deren Eigenschaften anzunehmen, so wie ein Kristall die Farbe seiner Umgebung (blauer Stoff etc.) anzunehmen scheint. 

16. Durch unterscheidende Selbst-Analyse und logisches Denken sollte man das reine Selbst von den Hüllen trennen, so wie man das Reiskorn von der Hülse etc. trennt, die es bedecken. 

17. Obwohl er alldurchdringend ist, scheint der Atman nicht in allen Dingen. Er manifestiert sich nur im inneren Instrument, dem Intellekt (buddhi) – wie eine Reflexion in einem sauberen Spiegel. 

18. Man muss erkennen, dass der Atman immer wie der König ist, verschieden vom Körper, den Sinnen, dem Geist und dem Intellekt, die alle die Materie (prakṛti) ausmachen. Der Atman ist der Zeuge ihrer Funktionen. 

19. Der Mond scheint sich zu bewegen, wenn die Wolken am Himmel ziehen. Genauso erscheint für den Menschen ohne Unterscheidungskraft der Atman aktiv, wenn er durch die Sinnesorgane beobachtet wird.

20. Abhängig von der Lebenskraft des Bewusstseins (ātmā caitanya) beschäftigen sich Körper, Sinne, Geist und Intellekt mit ihren entsprechenden Aktivitäten – so wie auch die Menschen abhängig vom Licht der Sonne arbeiten.

 21. Aufgrund ihrer fehlenden Unterscheidungskraft schreiben Narren dem Atman, absolutem Sein-Bewusstsein (sat-cit), all die verschiedenartigen Funktionen des Körpers und der Sinne zu; so wie sie die blaue Farbe und weiteres dem Himmel zuschreiben.

 22. Die Bewegungen der Wellen werden aus Unwissenheit dem auf den Wellen tanzenden Mond zugeschrieben – genauso wird der Träger der Handlungen, der Vergnügungen und der anderen Begrenzungen (die in Wahrheit zum Geist gehören) als die Natur des Selbst (ātmā) missverstanden.

 23. Bindung, Wünsche, Vergnügen, Leid usw. werden so lange als existent wahrgenommen, wie der Intellekt (buddhi) oder der Geist funktionieren. Sie werden nicht im Tiefschlaf wahrgenommen, wenn der Geist aufhört zu existieren. Deswegen gehören sie nur zum Geist und nicht zum Atman. 

24. So wie Leuchtkraft die Natur der Sonne ist, Kühle die des Wassers und Hitze die des Feuers, so ist auch die Natur des Atman Ewigkeit, Reinheit, Wirklichkeit, Bewusstsein und Glückseligkeit. 

25. Durch das unterscheidungslose Verbinden dieser beiden – des Sein-Bewusstsein-Aspekts (sat-cit) des Selbst und der Gedankenwelle des Intellekts – entsteht die Auffassung „Ich weiss“. 

26. Der Atman tut nie irgendetwas und der Intellekt allein hat keine Fähigkeit „Ich weiss“ zu erfahren. Aber die Individualität in uns denkt fälschlicherweise, sie selbst sei der Seher und der Wissende. 

27. So wie der Mensch, der das Seil für eine Schlange hält, von Furcht überwältigt wird, so wird auch der, der sich für ein Ego (jīvā) hält, von Furcht überwältigt. Die selbst-zentrierte Individualität in uns gewinnt die Furchtlosigkeit zurück, wenn sie erkennt, dass sie kein jīvā, sondern selbst die Höchste Seele ist. 

28. So wie eine Lampe ein Glas oder einen Topf erhellt, so erhellt auch der Atman den Geist und die Sinnesorgane usw. Diese materiellen Gegenstände können sich nicht selbst erhellen, da sie unbelebt sind. 

29. Eine leuchtende Lampe braucht keine andere Lampe, um ihr Licht zu beleuchten. Genauso braucht der Atman, der Erkenntnis selbst ist, keine andere Erkenntnis, um sich zu erkennen. 

30. Mittels eines Vorgangs der Negierung der Begrenzungen (upādhis) mit Hilfe der Aussage der Schriften „netī, netī – nicht dies, nicht das“ muss die Einheit der individuellen Seele und der Höchsten Seele, wie sie von den grossen mahāvākyas (wörtl.: die grossen Aussprüche, Leitsätze) gezeigt wird, verwirklicht werden. 

31. Der physische Körper usw. bis hin zum Kausalkörper (avidyā), die wahrnehmbaren Objekte sind, sind so vergänglich wie Wasserblasen. Erkenne durch Unterscheidung „Ich bin die reine absolute Wirklichkeit (Brahman)“, vollständig verschieden von all diesen.

32. Ich bin verschieden vom Körper und also frei von Veränderungen wie Geburt, Alter, Senilität, Tod usw. Ich habe nichts zu tun mit den Sinnesobjekten wie Klang und Geschmack, da ich ohne Sinnesorgane bin. 

33. Ich bin verschieden vom Geist und deshalb bin ich frei von Sorgen, Anhaftung, Bosheit und Angst. Denn „Er ist ohne Atmen und ohne Geist, rein usw.“ ist die Botschaft der grossen Schriften, der Upaniṣaden. 

34. Ich bin ohne Merkmale und ohne Handlungen; ewig (nitya), ohne jegliches Verlangen und Gedanken (nirvikalpa), ohne jeglichen Schmutz (nirañjana), ohne jegliche Veränderung (nirvikāra), ohne Form (nirākāra), ewig frei (nitya mukta) und ewig rein (nirmala).

 35. Wie der Raum fülle ich alle Dinge im Inneren und Äusseren. Unveränderlich und gleich in allen, zu allen Zeiten bin ich rein, ungebunden, makellos und unbewegt.

 36. Ich bin wahrlich dieses Höchste Brahman allein, welches ewig, rein und frei ist, Eins, unteilbar und nicht-dual und dessen Natur unveränderliche grenzenlose Erkenntnis ist. 

37. Der Eindruck (vāsanā) „Ich bin Brahman“, der auf diese Art durch ständige Praxis geschaffen wird, beseitigt die Unwissenheit und die Aufregung, die durch sie verursacht wird – wie eine Medizin oder ein Rasāyana (kräftigendes, erneuerndes, verjüngendes Mittel bzw. die entsprechende Kur im Ayurveda) Krankheit beseitigt. 

38. Indem du an einem einsamen Ort sitzt, den Geist von Wünschen befreist und die Sinne beherrschst, meditiere mit unerschütterlicher Aufmerksamkeit über den Atman, welcher Eins ohne ein Zweites ist. 

39. Der Weise sollte intelligent die gesamte Welt der Objekte im Atman allein aufgehen lassen und immer an das Selbst denken, das genauso wenig wie der Himmel jemals von etwas beschmutzt wird. 

40. Wer das Höchste realisiert hat, wirft all seine Identifikationen mit den Objekten von Namen und Formen ab. Er verweilt (danach) als Verkörperung des Unendlichen Bewusstseins und der Unendlichen Glückseligkeit. Er wird das Selbst.

 41. Es gibt keine Verschiedenheiten wie „der Wissende“, „das Wissen“ und „das Objekt des Wissens“ im Höchsten Selbst. Da ES von der Natur von endloser Glückseligkeit ist, erlaubt ES keine solche Verschiedenheiten in sich selbst. ES scheint allein aus sich heraus. 

42. Wenn diese niederen und höheren Aspekte des Selbst gut aneinander gerieben werden, wird das Feuer des Wissens daraus geboren, welches in seiner mächtigen Feuersbrunst all den Brennstoff der Unwissenheit in uns verbrennen wird. 

43. Der Herr der ersten Dämmerung (Aruṇa) selbst hat schon die tiefste Dunkelheit geraubt, wenn bald die Sonne aufgeht. Das Göttliche Bewusstsein des Selbst geht auf, wenn die richtige Erkenntnis die Dunkelheit im Herzen vertrieben hat. 

44. Atman ist eine allgegenwärtige Wirklichkeit. Aber aufgrund von Unwissenheit wird er nicht erkannt. Durch die Zerstörung der Unwissenheit wird Atman erkannt. Es ist wie die vermisste Halskette am eigenen Hals.

45. Durch Unwissenheit scheint Brahman ein jīvā zu sein, so wie ein Baumstumpf ein Geist zu sein scheint. Die ego-zentrierte Individualität wird zerstört, wenn das Selbst als wahre Natur jīvās realisiert wird.

 46. Die Unwissenheit, die durch Begriffe wie „Ich“ und „mein“ gekennzeichnet ist, wird zerstört durch das Wissen, das durch die Erkenntnis der wahren Natur des Selbst entsteht, genauso wie durch die richtige Information eine falsche Vermutung über die Wegrichtung beseitigt wird. 

47. Der Yogi mit vollkommener Erkenntnis und Erleuchtung sieht durch sein „Auge der Weisheit“ (jñāna cākṣuṣa) das ganze Universum in seinem eigenen Selbst und betrachtet alles als sein eigenes Selbst und nichts anderes. 

48. Nichts ausser dem Atman existiert: das materielle Universum ist wahrlich Atman. So wie Töpfe und Krüge wahrlich aus Ton gemacht werden und nicht gesagt werden kann, dass sie etwas anderes als Ton sind, so ist auch für die erleuchtete Seele alles Wahrgenommene das Selbst. 

49. Ein Befreiter, der mit Selbsterkenntnis ausgestattet ist, gibt die Charakterzüge seiner vorher erklärten Instrumente (upādhis) auf und aufgrund seiner Natur von sat-cit-ānanda wird er wahrlich Brahman wie die Larve, die wächst, um eine Wespe zu sein. 

50. Nach der Überquerung des Ozeans der Täuschung und dem Töten der Dämonen von Mögen und Nicht-Mögen verweilt der Yogi, der mit Frieden vereint ist, in der Herrlichkeit seines eigenen realisierten Selbst – als ein ātmārāma (derjenige, der sich im Selbst erfreut) 

51. Der im Selbst verweilende jīvāmukta strahlt, indem er alle seine Verhaftungen an das illusorische äussere Glück aufgibt und zufrieden mit der Glückseligkeit des Atman ist, von innen heraus wie eine Lampe in einem Krug. 

52. Obwohl er in den Begrenzungen (upādhis) lebt, bleibt er, der Kontemplative, sorglos allem gegenüber oder er zieht umher wie der Wind, vollkommen ungebunden. 

53. Nach der Zerstörung der upādhis ist der Kontemplative völlig absorbiert in Viṣṇu, dem alldurchdringenden Geist (Spirit), wie Wasser in Wasser, Raum in Raum und Licht in Licht. 

54. Erkenne das als Brahman, dessen Erreichen nichts mehr zu erreichen lässt; die Segnung, die keinen Wunsch nach anderen Segnungen hinterlässt und die Erkenntnis, die nichts mehr zu erkennen übriglässt. 

55. Erkenne das als Brahman, das, wenn es gesehen wird, nichts mehr zu sehen übriglässt; das, wenn man dies geworden ist, keine neuerliche Geburt in dieser Welt nach sich zieht und das, wenn es erkannt wird, nichts anderes zu erkennen übrig lässt. 

56. Erkenne das als Brahman, was absolute Existenz, Wissen und Glückseligkeit ist, was nichtdual, endlos, ewig und Eins ist und das alles füllt – oben und unten und alles, was dazwischen existiert. 

57. Erkenne das als Brahman, was nicht-dual ist, unteilbar, Eins und wonnevoll und auf das im Vedānta hingewiesen wird als das unveränderliche Substrat, das nach der Negierung aller dinglichen Objekte erkannt wird.

58. Gottheiten wie Brahmā (der Schöpfergott) und andere kosten nur einen Teil der unbegrenzten Glückseligkeit Brahmans (das Absolute) und geniessen entsprechend ihren Anteil daran. 

59. Alle Objekte sind von Brahman durchdrungen. Alle Handlungen sind durch Brahman möglich: deshalb durchdringt Brahman alles wie Butter Milch durchdringt. 

60. Erkenne das als Brahman, was weder fein noch grob ist; weder kurz noch lang; ohne Geburt oder Veränderungen; ohne Form, Eigenschaften, Farbe und Name. 

61. Das, durch dessen Licht leuchtende Himmelskörper wie Sonne und Mond erleuchtet werden, das aber durch deren Licht nicht erleuchtet wird, das erkenne als Brahman. 

62. Das ganze Universum äusserlich und innerlich durchdringend strahlt das Höchste Brahman aus sich selbst heraus wie das Feuer, das einen rotglühenden Eisenball durchdringt und aus sich selbst heraus glüht. 

63. Brahman ist verschieden vom Universum. Es gibt nichts, das nicht Brahman ist. Wenn ein anderes Objekt als Brahman zu existieren scheint, ist es unwirklich wie eine Fata Morgana. 

64. Alles, was wahrgenommen oder gehört wird, ist Brahman und nichts anderes. Wenn man die Erkenntnis der Wirklichkeit erlangt, sieht man das Universum als das nicht-duale Brahman, absolutes Sein, Wissen und Glückseligkeit. 

65. Obwohl der Atman reines Bewusstsein und überall gegenwärtig ist, wird Er doch nur durch das Auge der Weisheit wahrgenommen – aber jemand, dessen Sicht durch Ignoranz verdunkelt ist, sieht Ihn nicht; wie die Blinden die strahlende Sonne nicht sehen. 

66. Der von allen Unreinheiten freie jīvā, der im Feuer der Erkenntnis, angefacht durch Zuhören usw. (śravaṇa = darüber nachdenken, manana = von der Wahrheit hören, nididhyāsana = tief darüber meditieren), erhitzt wird, strahlt aus sich selbst wie Gold. 

67. Atman, die Sonne der Erkenntnis, die am Himmel des Herzens aufsteigt, zerstört die Dunkelheit der Ignoranz, durchdringt und erhält alles und leuchtet und erleuchtet alles. 

68. Wer allen Handlungen entsagt, wer frei ist von allen Begrenzungen von Zeit, Raum und Richtung, verehrt seinen eigenen Atman, der überall gegenwärtig ist, der der Zerstörer von Hitze und Kälte ist, der ewige Glückseligkeit und unbefleckt ist und wird allwissend und alldurchdringend und erreicht danach Unsterblichkeit. 


So endet der Text Ātma Bodha, das Wissen vom Selbst.


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