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Weltweite Gemeinschaft des Sanatana Dharma
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Vedaloka-Kalender
2022 – das Dhanvantari-Jahr
12.7.2022 Jahr

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der großen Schöpfergottheit
Pancha Shradha

Pancha Shradha (5 Grundlagen des Glaubens des Sanata Dharmas)

Es gibt fünf Grundlagen des Glaubens des Sanatana Dharmas:

1. Sarva Brahman – alles ist Gott

„Alles ist das Absolute, Brahman, Gott.“ Das ist die Hauptthese des Vedanta.

Gott ist das allesdurchdringende, alleserfüllende ewige Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit (sat-cit-ananda). Alles ist in allem, die Seele eines jeden Wesens ist göttlich.

Das absolute Brahman ist eine unbeschreibliche, mit dem Verstand nicht erfassbare Realität jenseits von Farbe, Namen, Form, Eigenschaften, Zeit und Raum. Gleichzeitig ist es die ursprüngliche Weisheit, Güte, Schönheit (Satyam, Shivam, Sundaram), die alles durchdringt.

Wir erkennen an, dass die universelle Göttlichkeit in allem und in jedem vorhanden ist – in einem Weisen, einem Geschäftsmann, einem Bauern, einer Katze, einem Hund, einem Berg, einem Baum.

2. Mandir – Tempel

Ein Mandir ist ein Tempel. Hindus glauben an die Wichtigkeit von Tempeln und von göttlichen Wesen, zu denen man eine spirituelle, telepathische Beziehung mit Hilfe der Tempel als göttliche Portale (Yantras) herstellen kann.

Diese Verbindung wird durch Gebete, Opferungen, Verehrung, Anrufung und Gottesdienst (Theurgie) hergestellt.

Alle Hindus glauben an eine göttliche, kosmische Hierarchie, die im Universum existiert:

- als Gipfel das Absolute, Brahman,

- darunter Trimurti, die drei großen Gottheiten: Gott als Schöpfer, Gott als Erhalter des Universums und der allgütige Gott als jener, der das Universum auflöst,

- danach folgen in der Hierarchie die Kumaras und Rishis, universelle Weise,

- noch darunter Indra und andere Gottheiten seines Gefolges,

- darunter die Asuras,

- danach Geister der Vorfahren (Pitris),

- danach die Menschen,

- die Nagas und so weiter.

Unser Körper ist ebenfalls ein Tempel, in ihm befinden sich Gottheiten und Universen (zu denen Verbindungen durch die Chakren möglich sind); er muss geachtet und in Reinheit gehalten werden.

3. Karma – Gesetz von Ursache und Wirkung

Alle Menschen, die dem Hinduismus folgen, dem Sanatana Dharma, glauben an das Gesetz von Ursache und Wirkung, die Transmigration der Seelen aus einem Körper in einen anderen, also die Reinkarnation, und dass diese Reinkarnation gemäß dem Gesetz des Karmas stattfindet.

Sein Karma zu reinigen, nur gute Taten durch Körper, Rede und Geist zu vollbringen, „weiße“ Samen anzusammeln – wie Verdienste durch Praxis (Sadhana), Dienst (Seva) oder Pilgerreisen – ist für alle im Sanatana Dharma verankerten Hindus obligatorisch.

4. Samsara – Moksha: Die Bindung durch die Illusion und die Befreiung.

Die Welt der Menschen, das Samsara, der Kreislauf von Geburten und Toden, ist eine täuschende Illusion (Maya) als Folge der Unwissenheit, an die man sich nicht binden darf.

Das wirkliche Ziel des menschlichen Lebens ist die Befreiung von der Illusion hin zum Absoluten.

Als klügster aus dem menschlichen Geschlecht gilt, wer die Jagd nach der Erfüllung von Wünschen (materieller Art, Prestige usw.) eingestellt und sich auf den Weg der Befreiung begeben hat und das Absolute im Inneren sucht.

5. Veden und Sadguru: Notwendigkeit von Schriften und Lehrern

Um dem spirituellen Weg folgen zu können, ist es wichtig, die Autorität der Veden, also der heiligen Schriften, sowie der Meister, der spirituellen Lehrer, zu akzeptieren, sich deren Weisheit anzueignen und ihren Belehrungen zu folgen.

„Dies ersetzt allerdings in keiner Weise die Wichtigkeit der persönlichen Anstrengungen im spirituellen Leben.

Wenn der Schüler einen spirituellen Meister durch die Diksha annimmt, bekommt er Zuflucht (Sharanam) und Verbindung zu der gewählten Gottheit (Ishta-Devata) und zu der Übertragungslinie der Heiligen, ein Mantra und eine Mala; er nimmt die spirituellen Prinzipien an (Vrata) und wird sozusagen zum zweiten Mal geboren.

So etwas ist wie ein Samen. Hat man es bekommen, muss man es achten, wie ein Juwel aufbewahren und nie verlassen. Gießt man diesen Samen mit Wasser des Glaubens und des Bemühens, dann wird dieser Samen gute Früchte tragen.

Die dritte Geburt ist dann die Erleuchtung, sie geschieht im Inneren, in der Meditation und im Samadhi, dank der Segnung des inneren Lehrers, des Satgurus, Atmans, des inneren Lichtes.

Wenn Sie diese alten Prinzipien, die von Heiligen und Weisen stammen, einmal annehmen, denken Sie immer an sie, vergessen Sie sie nicht, und schätzen Sie sie als außergewöhnlich wertvoll und folgen Sie ihnen.

Denn damit haben Sie sich auf den großen ewigen Weg des Göttlichen gemacht, den Weg des Sanatana Dharma.

Es lebe das Sanata Dharma!“

Aus einem Satsang von Sri Swami Vishnudevananda Giri


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Kontaktinformationen "Weltweite Gemeinschaft des Sanatana Dharma":
siddha.advaita@gmail.com